Front cover of Culture 6 October 2002
When doctors won't tell . . . Of all the online nutritional information, nutritional facts, medical and dietary sites there are to choose from, in an article entitled "How to ease the pain" The Sunday Times magazine, Culture, published a list of just five websites it considered reliable and informative.
This site was one of that five.
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Second Opinions: Exposing dietary misinformation

Barry Groves,PhD

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Alkohol und Abnehmen

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Die Bedeutung des Alkohols beim einer kohlenhydratarmen Diät wird immer wieder diskutiert.

Trockene Getränke wie Wodka und trockener Wein enthalten zwar keine Kohlenhydrate, jedoch Alkohol. Der liefert 7 Kcal pro Gramm und wird vom Körper schnell aufgenommen, so dass er anstelle von Kohlenhydraten dem Körper als Energiequelle dienen kann. Der verstorbene Dr. Albert Pennington, der Mitte des letzten Jahrhunderts über dreissig Jahre lang sehr viel Erfahrung mit der Therapie von Adipositas durch fettbetonte, kohlenhydratarme Diäten sammelte, war der Ansicht, dass Alkohol die Fettverbrennung im Körper ausbremst.

Das ist vermutlich richtig. Wir wissen, dass Alkohol den Insulinspiegel nicht steigen lässt und nicht als Fett eingelagert wird. Alkohol an sich macht deshalb zwar nicht dick, kann aber dennoch das Abnehmen zum Stillstand bringen. Wenn die vom Alkohol gelieferten Kalorien vorzugsweise verbrannt werden, so bedeutet das, dass Kalorien aus Glukose und Körperfett erst wieder verbrannt werden, wenn die Energie aus dem Alkohol verbraucht ist und das muss Einfluss auf die Gewichtsabnahme haben. (Es geht hier übrigens nur um den Alkoholgehalt eines Getränks, NICHT über den Kohlenhydratgehalt, der zur Gewichtszunahme führt.)

Andererseits ist bekannt dass Banting pro Tag sechs Gläser Rotwein und abends vor dem Zubettgehen ein Glas Rum oder ähnliches trank und dennoch an Gewicht verlor.

Dr. Gaston Pawan, einer der Wissenschafter des Londoner Middlesex Hospital entwickelte die faszinierende Hypothese, dass alkoholische Getränke durch Erweiterung der Blutgefäße der Haut und Steigerung der Hautfunktion den Stoffwechsel so stark anregen, dass die mit dem Alkohol aufgenommenen Kalorien wieder ausgeglichen werden. Seiner Ansicht nach könnte der höhere Stoffwechsel und die vermehrte Wasserausscheidung über Haut und Urin zu Gewichtsverlust führen. Es gibt Versuche, die in die gleiche Richtung weisen.

Prof. Alan Kekwick, ein Kollege Pawans, stellte fest, dass adipöse Patienten, die bei einer fettbetonten, kalorienarmen Diät abnahmen, auch dann weiter an Gewicht verloren, wenn sie zusätzlich Alkohol bekamen und zwar bis zu 500 kcal - ca. 190ml - pro Tag in Form von 37,5-prozentigem Gin oder Wodka. Wurden die zusätzlichen 500 kcal als kohlenhydrathaltige Nahrungmittel wie Schokolade oder Brot verzehrt, nahmen die Patienten nicht weiter ab sondern wieder zu. Es ist also wahrscheinlich, dass alkoholische Getränke, mit Ausnahme von Bier, lieblichem Wein und Likören, die alle große Mengen an Kohlenhydraten enthalten, nicht dick machen.

Allerdings sollte man bedenken, dass Alkohol den Appetit anregt und enthemmend wirkt. Die schlankmachende Wirkung ist schnell dahin, wenn man sich verführen lässt, die dickmachenden, kohlenhydrathaltigen Nahrungsmittel zu verzehren, die so oft zusammen mit alkoholischen Getränken angeboten werden.

Letzte Aktualisierung: 3. März 2007

Übersetzung aus dem Englischen: Ruth Kritzer, Germersheim


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Joel Kauffman, PhD, Professor Emeritus, University of the Sciences, Philadelphia, PA


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"Must be regarded as essential reading . . . informative and thought-provoking." Dr Vyvyan Howard, MB. ChB. PhD. FRCPath. University of Liverpool.
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