BARRY'S BOOKS


New book in Dutch

Eet vet word slank

Eet vet word slank gepubliceerd januari 2013

In dit boek lees je o.a.: * heel veel informatie ter bevordering van je gezondheid; * hoe je door de juiste vetten te eten en te drinken kan afvallen; * hoe de overheid en de voedingsindustrie ons, uit financieel belang, verkeerd voorlichten; * dat je van bewerkte vetten ziek kan worden.


Trick and Treat:
How 'healthy eating' is making us ill
Trick and Treat cover

"A great book that shatters so many of the nutritional fantasies and fads of the last twenty years. Read it and prolong your life."
Clarissa Dickson Wright


Natural Health & Weight Loss cover

"NH&WL may be the best non-technical book on diet ever written"
Joel Kauffman, PhD, Professor Emeritus, University of the Sciences, Philadelphia, PA



Der Unsinn der Schlankheitsdiäten




Teil 3: Fakten und Irrtümer zum Thema Fett

Worüber machen sich die meisten Menschen Sorgen? An erster Stelle steht das Geld aber gleich danach kommt das Gewicht. Man macht sich Gedanken ob man gut aussieht, ob man zu dick ist (niemand scheint jemals zu befürchten, zu dünn zu sein) und ob das Fett am Körper richtig verteilt ist. Dann gibt es Leute, die bereits sehr schlank sind, sich aber als dick empfinden und versuchen, noch mehr Gewicht zu verlieren und irgendwann an schwerer Unterernährung leiden. In manchen Fällen führt Anorexie sogar zum Tod. Nicht nur sind unsere Vorstellungen von dick und dünn ziemlich verzerrt, sondern es besteht laut Aussage des bekannten Adipositasforschers Dr. Alan Martin bei der Tagung Health Action '92 ein erheblicher Mangel an Information bzw. es kursieren Fehlinformationen.

Fett ist nicht gleich Fett

Laut Dr. Martin kommt es nicht so sehr auf die Gesamtmenge an Körperfett sondern vielmehr auf die Fettverteilung am Körper an..

Fett verhält sich an verschiedenen Stellen des Körpers unterschiedlich, wird unterschiedlich verstoffwechselt und hat unterschiedliche Wirkungen auf Gesundheit und verschiedene Körperfunktionen.

Ein französischer Wissenschaftler namens Vague spricht von zwei als android und gynoid bezeichneten Typen der Fettverteilung. Gynoid ist das typisch weibliche Muster, bei dem sich das Fett auf Hüften und Oberschenkel konzentriert. Typisch männlich bzw. android ist die Anhäufung von Fett im abdominalen Bereich. Zwischen beiden Typen bestehen erhebliche Unterschiede.

Fettzellen an Hüfte und Gesäß verhalten sich anders als Fettzellen am Bauch. Untersucht man Fett aus diesen Bereichen im Labor, so sieht es gleich aus aber damit ist auch schon Schluss mit den Ähnlichkeiten. Starkes Übergewicht kann je nach Verteilung des Fettes ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen. Fett an Hüfte und Oberschenkel ist kein Gesundheitsrisiko, Fett am Oberkörper ist gefährlich.

Fettzellen am Bauch geben ihr Fett leichter ab als Fettzellen an Hüften und Oberschenkeln, so dass man am Bauch schneller abnimmt als an den Hüften. Jede Frau weiß das intuitiv und es handelt sich dabei um ein natürliches Phänomen. Bauchfett ist bei Männern und Frauen auf Übergewicht zurückzuführen und dient lediglich als Fettspeicher für magere Zeiten im Winter. Fett auf Hüfte und Schenkel der Frau hat jedoch eine ganz andere Aufgabe: es dient als Langzeitspeicher zur Energie- und Nährstoffversorgung für das Kind und zwar nicht während der Schwangerschaft sondern während der Stillzeit. Dieses Fett muss für sechs Monate Stillzeit ausreichen. Die Natur versucht, dieses Fett zu erhalten. Aus diesem Grund verliert man Fett am Oberkörper sehr viel leichter und schneller als an Hüften und Schenkeln.

Ein Problem gibt es jedoch bei Fettabbau am Oberkörper " der schnelle Abbau aus den Fettzellen am Oberkörper kann zur Fettüberlastung der Leber führen. Ein guter Grund, nicht zu schnell abzunehmen.

Die Devise lautet: Langsam, aber sicher

Die meisten Leute wollen bei einer Diät schnelle Abnehmerfolge sehen. Funktioniert das nicht, verlieren sie schnell die Geduld und probieren die nächste Diät.

Leider werden fast alle kommerziell vermarkteten bekannten Diäten mit unrealistischen und unerreichbaren Gewichtsverlustsversprechen verkauft. Frauen fallen auf diese Behauptungen mit schöner Regelmäßigkeit herein, besonders kurz vor der Strandsaison oder wenn sie bei besonderen Ereignissen besonders gut aussehen wollen. Sie hungern sich in ein Kleid, das seit Jahren nicht mehr passt. Das klappt vielleicht auch einmal, aber das auf diese Weise verlorene Gewicht kommt normalerweise schnell zurück und bringt noch neue Pfunde mit. Beim nächsten Mal klappt das mit dem Ins-Kleid-Hineinhungern dann schon nicht mehr.

Das Geheimnis heißt: langsam, aber sicher. Es ist einfach nicht möglich, pro Woche mehrere Pfund abzunehmen. Je verbissener Sie das versuchen, desto schlimmer wird es. Richtig ist, einen durchschnittlichen Gewichtsverlust von höchstens einem bis zwei Pfund pro Woche anzustreben. Als realistischer Durchschnitt und erreichbares Ziel ist eher noch ein Pfund pro Woche über ein Jahr anzustreben.

Teil 1: Einleitung | Teil 2: Moderne Schlankheitsdiäten | Teil 3: Tatsachen & Irrtümer über Fett | Teil 4: Diäten im 20. Jahrhundert | Teil 5: Das Muster wiederholt sich | Teil 6: Das Ende aller Diäten? | Teil 7: Schlussfolgerung?



Übersetzung aus dem Englischen: Ruth Kritzer, Germersheim



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